Der Schäfer-Clan

13.Oktober 2008

Hiob

Gespeichert unter: David, Familienleben, Haushalt, Kindermund, Mutter, Selbstgemachtes, Vorlieben, ZuTisch — IneS. @ 21:29

D: Mamma, ich möchte Reiswaffel essen.

M: Ich habe aber gar keine Reiswaffeln, Schatz…

D: Machst Du dann wieder welche von den Leckeren? Ich möchte jeden Tag Reiswaffel essen!

Was tut man nicht alles für seine Kinder…. Zumal die auch noch soooo einfach sind in der Zubereitung…

Erste Erfolge zu verbuchen

Gespeichert unter: Entwicklung, Kindergarten, Paul, Überraschung — IneS. @ 13:22

Nachdem Paul in der erster Woche der Eingewöhnung die ganze Zeit über Papa mit dabei hatte für die gesamte Zeit der dreieinhalb Stunden, mussten wir in der zweiten Woche die Zeit runter reduzieren auf max. zwei/zweieinhalb Stunden. Er packt einfach nicht mehr zur Zeit- zu viele neue Eindrücke, zu viel Input, wasweissich. Ist ja auch völlig legitim für einen gerade mal Zweijährigen.

Nachdem er nun nach zwei Stunden Aufenthalt schon wieder abgeholt wurde und er ständig nach Mama! Meine Mamma! geweint hatte, zeichnete sich schon am Freitag eine Wende zum Positiven hin ab. (Doch ich traute dem Braten erstmal nicht und wollte noch den ersten Tag nach dem Wochenende abwarten.) Paul kommt seit Freitag definitiv zwei Stunden gut aus im Kindergarten. Große Teilstrecken sogar ganz ohne Nucki :) (und mit Sicherheit hat auch der tägliche halbstündige Besuch des großen Bruders in der Mäusegruppe sein Übriges getan ;) ). Und er vermisst mittlerweile seine Mama auch nicht mehr (so arg schrecklich).

Er freut sich zwar immer tierisch, wenn ich ihn dann abholen komme (was meinem Mutterherz ja auch saugut tut ;) ), aber morgen schon werden wir versuchen, die Zeit vielleicht um 20 Minuten auszudehnen.

Ich freue mich sehr über diese Entwicklung. Und Paul gefällts mittlerweile auch sehr gut, weil er merkt, Kindergarten ist toll und man muß gar nicht so ein schlechtes Gefühl haben und ständig weinen ;)

Von Blogs und Menschen

Gespeichert unter: Blogger, DasWahreLeben, David, Familienleben, GedankenBlitze, Kinder, Mutter, Paul, Photos — IneS. @ 10:12

Gestern abend wurde mir so richtig klar, warum ich einen Blog führe und was die ursprüngliche Intension war, mit dem Bloggen überhaupt anzufangen. Doch gehen wir mal noch ein Stück weiter zurück in der Geschichte…

Ich habe schon immer gerne Tagebuch geführt. Mal mehr, öfter weniger konsequent. Denn Konsquenz braucht es, um regelmäßig (von Hand) in ein Büchlein zu schreiben. Es gibt gab diverse Tageskalender, deren Seiten ich gefüllt hatte mit Geschichten, die mich damals bewegten und zur heutigen Zeit schmunzeln, lachen oder auch traurig nicken liessen. Doch wie schon gesagt, dazu braucht es Konsequenz und vor allem Disziplin. Und ich bin ein Mensch, dem fehlt es an beiden. Häufig.

Und dann wurde ich zum ersten Mal schwanger. Ich hatte angefangen, fleissig Tagebuch anzufangen, doch leider blieb es bei ziemlich genau zwei bis drei Einträgen. Einzig meine Gewichtstabellenkurve führte ich sehr diszipliniert. (Komisch, das.) Irgendwann kam David dann auf die Welt und ich fing wieder eine Art Tagebuch an, einen Wandkalender für Babys, der mit dem Geburtstag des Kindes beginnt und in dem man verschiedene Stationen des Babylebens festhalten kann. Ich glaube, neun Monate hatte ich diesen Kalender regelmässig gefüllt mit Einträgen wie dem ersten Zahn, dem ersten Lächeln und diversen anderen Daten (Gewicht, Größe, Fußlänge usw.). Und ein Schlaftagebuch führte ich ebefalls sehr konsequent- denn der Leidensdruck wurde irgendwann doch zu groß…

Etwa im April oder Mai des Jahres 2005 wurde ich durch ein großes Familienforum auf Larissa bzw. ihren Blog aufmerksam und mir gefiel mit zunehmender Lektüre die Idee, ebenfalls ein elektronisches Tagebuch einen Blog zu führen. Zumal mir die Lösung unserer damaligen Homepage so gar nicht zusagte. Und im Juli fing ich dann selbst an zu bloggen.

Gestern abend dann wurde mir mit einem Schlag bewusst, wofür ich das Ganze bisher gemacht habe und warum ich das auch weiterhin tun werde: David ist im Begriff, Fahrradfahren zu lernen. Die Blogger, die beim Aschbacherhof-Treffen dabei waren, erinnern sich vielleicht noch an diese Bilder. Die wollte ich David zeigen (eigentlich auf dem Server, dort aber nicht gefunden :( ), damit er etwas mehr Zutrauen in seine Fähigkeiten bekommt und als Nachweis für ihn, dass er schon alleine fahren konnte. Und während ich so den Blog durchforste, um die entsprechenden Bilder zu finden, hängen die Jungs an mir und gucken mit. Besonders Davids Neugier war fast unstillbar und so werden wir heute abend wieder eine kleine Blogrunde durch die Vergangenheit  drehen…

Allein dieses Lachen und ungläubige Schauen und Nachfragen hat die *Mühen* der letzten Jahre gelohnt! Und das sollte es auch weiterhin…

Sieben Jahre

Gespeichert unter: Eheleben, Mutter, Vater — IneS. @ 8:58

Tja. Manch einer sagt auch „Kupferne“ dazu. Auch ist folgendes dazu überliefert:

Das Schwermetall Kupfer sticht durch die Eigenschaft hervor, dass es oberflächlich nach einer Zeit seinen Glanz verliert und dabei die Farbe von lachrosa in ein bläuliches Grün wechselt. Die sogenannte Patina-Bildung setzt nach sieben Jahren auch bei einem Ehepaar ein, auch drückt dieser schon relativ lange Zeitraum des Zusammenhaltes Beständigkeit aus.

Als Geschenke haben sich zu diesem Jubiläum Münzen aus Kupfer eingebürgert, als sichtbares Zeichen des Eheglückes.

(So ein kupferner Kochtopf wäre doch sicher eine tolle Geschenkidee, oder?)

Ja. Ich denke auch, eine gewisse Patina hat unsere Beziehung (die schon deutlich länger dauert als sieben Jahre- nur mal so nebenbei erwähnt ;) )auch schon. Glanz haben wir beide auch schon ein bisschen einbüßen müssen. Doch das gehört dazu- und ich möchte keinen einzigen Tag mit Dir missen!

Ja. Es stimmt auch, dass einem manchmal die vergangene Zeit als relativ langer Zeitraum vorkommen. Und dennoch fühlt es sich an, als seis erst gestern gewesen, dieser Tag. Der Tag, der mich zur Schäferin machte. Und es fühlt sich verdammt gut an. Immer noch!

Danke dafür und danke für die vergangenen sieben Jahre, mein geliebtes Rehauge!

Koch-Befehl!

Gespeichert unter: Familienleben, Haushalt, Selbstgemachtes, ZuTisch, Überraschung — IneS. @ 8:53

Gestern als das Red Wine Beef Stew in seiner Vollendung. Schon am Samstag abend eingelegt und schön ziehen lassen im Kühlschrank, schmurgelte der Stew nach einer etwas langwierigen Vorbereitung für zweieinhalb Stunden im Ofen vor sich hin, während im Haus ein immer verführerischer Duft durchzog.

Die Jungs wurde noch gebadet, während die Nudeln kochten und dann gings auch endlich an die Teller! Hach…

Selbst meine wählerischen Buben haben es sich schmecken lassen und ich konnte schon im Vorfeld nicht aufhören, frisches Baguette in die restliche Soße im Topf zu tunken *fingerabschleck*! Und auch mein sonst eher wortkarger Lieblingsgatte war voll des Lobes- das muß was heissen! Hach, es war aber auch zu lecker!

(Und es ist auch noch ein guter Rest übrig, der heute dran glauben darf :) )

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