Vor einiger Zeit schon hatte es hier ja ein paar ominöse Einträge gegeben und die Fragen diesbezüglich haben sich gehäuft. Damals war alles noch irgendwie in der Schwebe und nicht so ganz 100 Prozent sicher und der Zeitpunkt war offen, wann und überhaupt. So langsam verdichtet sich aber alles und Tag X kommt näher- und bisher haben wir auch eine klare Ansage, bis wann wir spätestens umziehen werden. Es wird konkret. Und somit auch fassbar. Irgendwie.
Für uns ist nun definitiv die Zeit hier in Billigheim absehbar und vielleicht gehe ich deshalb mit wacherem Auge als sonst durch die Gassen, und versuche, Erinnerungen zu schaffen. Denn es ist endlich, der Aufenthalt hier. Und obwohl ich ein wenig betrübt bin bei dem Gedanken, freut sich das Abenteuerfrauchen in mir wie Bolle auf kommendes Jahr mit all seinen spannenden Abenteuern und Geschichten, die uns da erwarten werden. Spätestens im Juni 2010 werden wir hier unsere Zelte endgültig abbrechen und ein neues Land erobern. Denn es geht auf nach Ungarn- nach Kecskemét, um genau zu sein.
Noch wird das Thema hier im Hause eher kommuniziert in Abwesenheit der Aufmerksamkeit unserer Kinder, da die Zeitspanne bis zum eigentlichen Umzug für die Kurzen einfach noch nicht absehbar und fassbar ist. Doch so unter uns ist das Abenteuer Ausland immer wieder Thema und die Gedanken kreisen ständig darum, dass man eben nächstes Jahr um diese Zeit dieses nicht mehr machen wird oder jenes nicht mehr sehen wird… *hach*.
Zudem verspreche ich mir von diesem Auslandsaufenthalt ja auch, ein wenig meiner Familienkultur aufarbeiten zu können, denn ganz viele Einflüsse bezüglich der Kochkultur kommt eben aus Ungarn *freu*.
Jedenfalls hält dieses Gefühl der inneren positiven Spannung weiterhin an und es fühlt sich an wie elektrisiert. Und manchmal hat man das Gefühl, es jedem Einzelnen erzählen zu müssen, die Zeit bis dahin noch zu nutzen für alles Mögliche, denn wir sind ja dann nicht mehr da. Dieses Gefühl ist irgendwie sehr schwer in Worte zu packen, merke ich gerade. Was ich eigentlich mit diesem Eintrag sagen wollte ist, dass wir/ich uns/mich wahnsinnig freue und hoffe, dass Ihr da draussen, meine lieben BloggerInnen uns folgen werdet in unser neues Abenteuer *PusztaParty*





Wow, das ist ja ein mutiger Schritt. Aber Ungarn ist ein schönes Land! Und in Kecskemét war ich schon mal. Zumindest sagt mir der Name was und weckt Erinnerungen an eine Rundreise durch Ungarn 1997.
Kommentar von Claudia — 17.Juni 2009 @ 22:48
Oho…das klingt sehr spannend. Ist das zeitlich begrenzt? Seit Ihr der Sprache mächtig????
Kommentar von Frau Bergzwerg — 17.Juni 2009 @ 22:55
Jepp, mehr als spannend. Und es ist zeitlich begrenzt auf 3 Jahre, verlängerbar auf max. 5 Jahre, glaube ich. Und ja, ich bin der Sprache mächtig, allerdings auch nur der Sprache, schreiben klappt (bisher) noch gar nicht und lesen geht so einigermaßen…
Kommentar von IneS. — 18.Juni 2009 @ 8:25
dann geht mal mit den „Ziegen gehn“… wow… spannend! (USA kann ja jeder!
)) )
Kommentar von Martina — 17.Juni 2009 @ 22:59
Oh, wie aufregend! Und: Na, endlich! Habe mich schon die ganze Zeit gefragt, wo es hingeht, wollte Dich aber nicht per Mail nerven.
Genieß die Zeit hier und genieß vor allem die Vorfreude
Kommentar von Yvonne — 17.Juni 2009 @ 23:19
Wow, ich dachte Zagreb, weil da wohl auch ein neues Werk eröffnet wird. Wie langt bleibt Ihr denn da?! Und wie macht Ihr das mit der Schule (*malneugierigfrag*) – da gibt es ja keine Deutsche Schule, oder?! Muss David ganz schnell Ungarisch lernen?! Euch auf jeden Fall jetzt schon viel Spaß beim „Sich-darauf-Freuen“.
Und wie schon einmal gesagt, ich melde mich jetzt schon mal für einen Besuch an
Kommentar von Larissa — 18.Juni 2009 @ 7:19
Echt, Zagreb? Wusste ich gar nicht *gg*. Wie schon oben geschrieben wirds wohl für 3 bis max. 5 Jahre da rüber gehen.
Und es gibt dort einen dt. Kindergarten und es werden sämtliche Klassenstufen als dt. Schule vorgesehen. Ist wohl auch viel dt.sprachig in der Region durch die Donauschwaben. Wir werden sehen
Und ich hoffe, dass meine Kinder ganz schnell ungarisch lernen, da ich das ja versäumt habe, sie mehrsprachig zu erziehen- ich selbst bin ja dreisprachig groß geworden…
Kommentar von IneS. — 18.Juni 2009 @ 8:27
Oh wow, Ungarn ist ein tolles Land. Ich war da mal, vor … äh 14 Jahren. Alle Menschen waren sehr nett und freundlich, ich habe mich dort äußerst wohlgefühlt.
Das wird bestimmt eine famose Erfahrung für euch. Ich wünsche euch von Herzen alles Gute!
Kommentar von Sterntau — 18.Juni 2009 @ 8:03
Oooohhh, wie wundervoll. Ausland, und dann auch noch Ungarn. Ich beneide dich glühend und wünsche dir von Herzen, dass ihr dort eine tolle Zeit haben werdet. Und auf die original ungarischen Rezepte bin ich auch schon sehr gespannt. Wirst du denn dort auch ein bisschen arbeiten können?
Tja, wie Martina schon schrieb „USA kann jeder“ …
(Und wenn wir mal dorthin kommen, schauen wir bei euch vorbei.)
Kommentar von feuervogel — 18.Juni 2009 @ 10:14
Ich werde auf jeden Fall versuchen, dort *weiter* zu arbeiten- quasi „IneS. handmade Europe“
Sollte soweit eigentlich auch gehen, denke ich
Und ich bitte darum, wenigstens einmal vorbei zu kommen und auch zu bleiben
– so ein bisschen *Heimat* brauch ich dann schon zwischendurch!
Kommentar von IneS. — 18.Juni 2009 @ 10:33
Hach, hach, hach.
Wie gesagt, Urlaube in den nächsten drei Jahren sind gesichert!
Kommentar von tanja — 18.Juni 2009 @ 10:18
*gg*
Kommentar von IneS. — 18.Juni 2009 @ 10:33
ich bin mit vier jahren auf einem bazar in budapest unter 100000 menschen verloren gegangen. als mich meine eltern nach ca. 4 stunden wiederfanden heulten alle – nur ich nicht. ich fands spassig, was defintivi FÜR die ungarn spricht, denen ich seitdem im geiste verbunden bin:)
viel spass – toller schritt!
Kommentar von amidelanuit — 18.Juni 2009 @ 11:55
Oh das hört sich ja alles richtig toll und aufregend an. Ich hoffe mal sehr, dass du auch in Ungarn weiter bloggst und uns so etwas teilhaben lässt. Und vielleicht kannst du dort ja auch mal ein Bloggertreffen organisieren, ich wäre sofort dabei
Bis dahin viel Spaß beim davon träumen und deinen Kindern wohl schon mal etwas ungarisch beibringen
Kommentar von Sandy — 18.Juni 2009 @ 14:17
wow, ungarn ist cool! ich überlege gerade, ob ich in kecskemét auch schon war… jedenfalls wünsche ich euch eine wundervolle zeit dort und hoffe auf viele berichte über ungarn!
Kommentar von stadtfrau — 18.Juni 2009 @ 15:21
Ich bin SEHR neidisch und freue mich mit Ihnen!!!
Sok sikert és sok szerencsét!
Kommentar von Silke — 19.Juni 2009 @ 23:53
Oh. (Wow! Sie sehen mich sehr beeindruckt, denn Sie würden dort sicher besser durchkommen als ich es werde
)
Kommentar von IneS. — 20.Juni 2009 @ 8:01
Ach was!
Man lernt die Sprache doch eh viel besser vor Ort!
Kommentar von Silke — 20.Juni 2009 @ 22:12
Oh, um die Sprache mach ich mir keine Sorge, die fluppt ja (einigermaßen- auch wenns schon lange her ist…), mit dem Lesen und Schreiben wirds ordentlich hapern…
Kommentar von IneS. — 21.Juni 2009 @ 9:36
Ach das ist doch auch nicht soooo schwer. Wenn Sie Ungarisch schon sprechen können, sollte es nicht so schwer sein, das Schreiben und Lesen (neu) zu erlernen. Meinem Mann fällt das auch sehr leicht. Also bei den Diktaten in Ungarisch hatte ich bisher immer die wenigsten Probleme. Französisch fand ich da viel schwerer.
Kommentar von Silke — 21.Juni 2009 @ 18:06
*gg* Französisch war ich eher ein Ass- sollte also doch zu schaffen sein- zumindest für mich
Kommentar von IneS. — 21.Juni 2009 @ 23:01
Na also
Kommentar von Silke — 22.Juni 2009 @ 8:38